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Den Rasen richtig mähen

Es hilft nichts, das mit Abstand Wichtigste für einen schönen Rasen ist das Mähen. Das erste Mal Mähen sollte beim Beginn der Vegetationsperiode stattfinden und von da an regelmäßig durchgeführt werden. Wobei man hier aber nicht nur den Faktor Zeit, sondern auch die Schnittlänge des Rasens beachten sollte.

Auch die Höhe des Rasens sollte sich über das Jahr hinweg nicht verändern, ideal ist eine Schnittlänge von etwa 3 bis 3,5 cm, wobei Sie die Lage des Rasens berücksichtigen sollten. Durch einen längeren Grashalm kann sich die Pflanze die Nährstoffe besser einteilen, dass kann beispielsweise im Sommer recht nützlich sein.

Im Frühling kann es durchaus sinnvoll sein 2 x in der Woche mit dem Rasenmäher auszurücken, danach sollte man ungefähr einmal die Woche Rasen mähen. Hat man das regelmäßige Mähen einmal zu lange vergessen, sollte man keinesfalls den Rassen auf einmal wieder auf die übliche Schnittlänge bringen, sondern in ein bis zwei Schritten und dem Rasen dazwischen die Möglichkeit geben sich zu erholen.

Natürlich gibt es aber auch Stellen, bei denen man mit einem Rasenmäher nicht weiterkommt. Zum Beispiel direkt an Hauswänden, schon gar nicht in Ecken oder wenn in der Mitte des Rasens ein Hindernis steht. An dieser Stelle kommt dann zum Beispiel eine Motorsense ins Spiel, mit der man viel präziser vorgehen kann. Bei guter Pflege hält so eine Motorsense recht lange, wer zum Beispiel ein paar Ersatzteile wie einen Fadenkopf benötigt, wird etwa bei unseren Freunden von flexparts fündig.


Ein Rasenmäher mit Elektromotor ist bei den über 60-Jährigen mit rund 66% besonders beliebt, dagegen bevorzugt von den unter 39-Jähren jeder Zweite einen Benzinmotor. (Quelle: GfK)

Link-Tipp: Wann Sie Rasenmähen dürfen und wann Ihr Nachbar ein Recht auf Ruhe hat?


Den Rasen richtig bewässern

Die richtige Bewässerung gehört mit zu den wichtigsten Dingen, die man für einen perfekten Rasen bedenken muss. Und um es vorwegzunehmen, mit ein bisschen Gießen ist es auch hier nicht getan.

Generell ist es besser zwei Mal die Woche kräftig zu wässern, als die gleiche Wassermenge über die gesamte Woche zu verteilen. Ähnlich wie beim Mähen wird sich der Rasen auf diese Regelmäßigkeit einstellen.


Der Regenmeister Feuchtesensor FS256

Dennoch muss man natürlich auch bei einer regelmäßigen Bewässerung die Temperatur- und Wetterbedingungen im Blick haben. Sowohl Hitze, als auch Regen kann dem Rasen schaden, denn neben zu wenig Wasser, kann der Rasen auch bei zu viel davon leiden. Man sollte die Wassermenge also dem Wetter anpassen, eine gute Bewässerungsanlage kann etwa mittels Sensoren die geplante Bewässerung verschieben, wenn es kurz zu vor geregnet hat.


„In Deutschland kann es keine Revolution geben, weil man dazu den Rasen betreten müsste.“, Josef Stalin (Politiker)

Den Rasen richtig düngen

Dünger gibt dem Rasen die Nährstoffe, die er sich aus dem Boden gezogen hat und die von der Natur nicht mehr nachgeliefert werden können. Dabei benötigt der Rasen besonders Stickstoff, Phosphor, Kalium, Magnesium und andere Spurenelemente. Auch die Jahreszeit spielt eine gewisse Rolle, welcher Dünger gerade benötigt ist. Im November beispielsweise sollte man besonders auf Kalium Wert legen, um den Rasen auf den Winter vorzubereiten.

Das erste Mal im Jahr düngen sollte man Ende April, wenn der Rasen in seiner Wachstumsphase den Boden ausgesaugt hat, das letzte Mal etwa im November. Natürlich kann man auch hier über-düngen, mit der Zeit sollte man aber einen regelmäßigen Rhythmus entwickelt haben und nicht erst waren, bis der Rasen gelb wird und so seinen Hunger nach Nährstoffen kund tut. Vermehrt auftretendes Unkraut ist ein weiteres Zeichen für Nährstoffmangel des Grüns. Am besten greift man zu einem Langzeitdünger, so dass es genügt alle sechs bis acht Wochen zu düngen.


Deutschland wäre wohl nicht Deutschland, wenn wir nicht eine Rasenmäherlärmverordnung hätten – kein Scherz.

Den Rasen vertikulieren

Im Herbst sollte man seinen Rasen vertikulieren, ihn also von Moos, toten Grashalmen und ähnlichen Dingen befreien. Im Handel gibt es dafür spezielle Vertikulierharken, für größere Flächen empfiehlt sich aber schon der Einsatz einer Maschine. Nötig ist es auch bei den gepflegtesten Rasenflächen, weil quasi bei jedem Rasen mähen etwas Beifall im Gras bleibt.

Auf diese Weise sorgt man dafür, dass der Rasen nicht verfilzt und so etwa das Wasser und Licht besser aufnehmen kann. Auf diese Weise wird der Rasen auch selbst wieder stark genug, um sich gegen Unkraut und andere Störenfriede zur Wehr zu setzen.


„Wenn wir schon nicht gewinnen, treten wir ihnen wenigstens den Rasen kaputt.“, Rolf Rüssmann (Fußballer)